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Luftfahrtkarten recyceln

Lufträume, Verfahren, Frequenzen und viele andere wichtige Informationen ändern sich regelmäßig. Aus diesem Grund muss unter anderem das zur Navigation verwendete Kartenmaterial jährlich durch die aktuellsten Ausgaben ersetzt werden. Die Karten der DFS erscheinen meist Mitte März und sind dann ab Ende des Monats für ein Jahr gültig. Die Karten vom Vorjahr haben dann im Prinzip ausgedient. Doch zum Wegwerfen sind die guten Stücke viel zu schade! Im Folgenden gibt es einige Ideen für eine…

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Kostenlose AIPs (europäisches Ausland)

Das Luftfahrthandbuch oder auf Englisch Aeronautical Information Publication, kurz AIP, enthält alle luftfahrtrelevanten Informationen für ein Land. Möchte man sich zum Beispiel informieren, ob es in den Niederlanden möglich ist, einen VFR-Flug bei Nacht durchzuführen, ist das entsprechende AIP zu konsultieren. Ebenfalls von besonderer Bedeutung für Sichtflieger sind die im Handbuch enthaltenen Anflugkarten für Flugplätze. Für Deutschland muss das offizielle AIP käuflich erworben werden. Das Handbuch kann man als Loseblattsammlung in einem Ordner bekommen oder…

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Eins, zwo, drei

Ein Aspekt der praktischen BZF-Prüfung, der sich mit einer App nur schwer üben lässt, ist die korrekte Aussprache von Zahlen im Flugfunk. Hier gibt es einige Unterschiede zur normalen Alltagssprache. In der Regel braucht man eine Weile, bis man sich an die Regeln gewöhnt hat. Im deutschen Funk Damit zwei und drei im Funk zweifelsfrei unterscheidbar sind, sagt man im Flugfunk niemals zwei, sondern stattdessen immer nur zwo. Drei hingegen ganz normal. Das ist für…

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Kurzschreibweise im Flugfunk

In der Fliegerei muss es hin uns wieder schnell gehen. Das bedeutet nicht, dass Piloten hektisch werden müssen. Doch hat man beispielsweise selten Zeit, Nachrichten im Flugfunk ordentlich und detailliert auf seinem Kniebrett aufzuschreiben. Um dennoch die wichtigsten Anweisungen des Fluglotsen für ein leichteres Zurücklesen und späteres Überprüfen festhalten zu können, hat sich eine eigene Kurzschrift etabliert. Eine Art Luftfahrt-Stenografie. Einige Zeichen Um eine Vorstellung von einer sinnvollen Kurzschreibweise (die durchaus von Pilot zu Pilot…

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Der ICAO-Sprachtest

Den ICAO-Englisch-Test müssen Piloten absolvieren, die auch am Flugfunk in englischer Sprache teilnehmen möchten. Dies betrifft neben ambitionierten Privatpiloten vor allem solche, die auch nach Instrumentenflugregeln unterwegs sind, da dabei auch in Deutschland eine Kommunikation auf Englisch vorgeschrieben ist. Die Prüfung gliedert sich in einen Hörverständnis-Teil und ein Gespräch. Lesekompetenz und schriftlicher Ausdruck werden nicht geprüft, da es allein um die Beurteilung der Fähigkeiten im Funk und der mündlichen Kommunikation mit anderen Personen am Flugplatz…

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Kniebrett: Ordnung im Cockpit

„Aviate, navigate, communicate“ ist ein Spruch, den man häufig von Fluglehrern hört, wenn es um die Priorisierung der verschiedenen Aufgabenfelder im Cockpit geht. Um zumindest die Navigation und die Kommunikation zu erleichtern, benutzen viele Piloten im Einmann-Cockpit ein sogenanntes Kniebrett. Dabei handelt es sich um ein kleines Klemmbrett, das mit einem Gummiband (zum Beispiel mit Klettverschluss) am Oberschenkel fixiert wird. So hat der Pilot jederzeit eine Schreibunterlage parat. Zwar können sich erfahrene Piloten gut Informationen…

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ICAO Language Proficiency

Zwar haben Piloten, die ein BZF I oder ein BZF E erworben haben, bereits im Rahmen der Flugfunkprüfung bei der Bundesnetzagentur zumindest einen Teil des Test auf Englisch abgelegt. Um aber auch im echten Fliegerleben in englischer Sprache funken zu dürfen, reicht dies allein noch nicht aus. Piloten, die auf Englisch funken möchten (vor allem im Ausland erforderlich) oder müssen (bei Instrumentenflugberechtigung) sind gezwungen, einen Sprachtest nach ICAO-Standards zu absolvieren. Dieser hat nichts mit der…

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Wer ist eigentlich dieser Wilco?

Ab und an kann man sowohl im deutsch- als auch im englischsprachigen Flugfunk einen seltsamen Ausdruck hören: wilco. Dabei handelt es sich keineswegs um einen Namen! Zwar ist Wilko (groß und mit „k“) die norddeutsche Variante des männlichen Vornamens Wilhelm. Mit wilco (klein und mit „c“) hingegen ist die Abkürzung des englischen Begriffs „will comply“ gemeint, was so viel wie „werde befolgen“ bedeutet. Der Ausdruck wilco kann als Ersatz für das Zurücklesen einer kompletten Nachricht…

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Vorbereitung auf die BZF-Prüfung

Anders als bei Pilotenscheinen ist für ein Flugfunkzeugnis kein Kurs an einer Flugschule oder sonst irgendeiner Ausbildungsorganisation vorgeschrieben. Ein Selbststudium ist also grundsätzlich möglich, wenn auch nicht uneingeschränkt empfehlenswert. Klar ist: auf die theoretische Prüfung zum BFZ können sich wohl die meisten Flugschüler selbst vorbereiten. Insbesondere, wenn man sich in einer fliegerischen Ausbildung befindet. Inzwischen beinhaltet die PPL-Theorieprüfung sogar „Kommunikation“ als eigenes Fach. Viele der Fragen aus diesem (Teil-) Katalog sind sehr ähnlich zu denen…

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Wer benötigt ein BZF?

Das Beschränkt gültige Sprechfunkzeugnis für den Flugfunkdienst (BZF) benötigen alle Besatzungsmitglieder, die auf Flügen nach Sichtflugregeln (VFR) am Sprechfunk teilnehmen. Auch an Bodenfunkstellen besteht grundsätzlich eine Zeugnispflicht. Für bestimmte Funkstellen bestehen Ausnahmeregelungen (z.B. für Rückholer). Flugschüler benötigen das BZF spätestens vor ihrem ersten Solo-Überlandflug. Piloten, die mit einem Ultraleicht-Flugzeug (UL) unterwegs sind, verfügen als Inhaber eines Luftfahrerschein für Luftsportgeräteführer (SPL) über die Berechtigung zur Teilnahme am deutschen Flugfunk in den Lufträumen E und G. In…

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