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Kostenlose Luftfahrt-Lehrbücher

Für dicke Lehrbücher kann man sehr viel Geld ausgeben. Insbesondere bei Nischenthemen sind vierzig Euro oder mehr für ein Standardwerk durchaus möglich. Doch wie so oft in Zeiten von Open Source, Open Data, Open Content, Open Education, und so weiter, gibt es gute kostenlose Alternativen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die fliegerische Ausbildung in der Regel in einer Flugschule stattfindet, die ihre Schüler bereits mit den notwendigen Informationen und Materialien versorgt. Die Federal Aviation…

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Headset: Aktiv vs. passiv

Wer vom Unterrichtsraum ins Cockpit wechselt wird in Motorflugzeugen ein Headset benötigen um am Funk teilzunehmen. Ob man als Schüler schon zu Beginn der praktischen Ausbildung ein eigenes Headset kaufen muss, hängt von der Flugschule ab. In manchen Schul- und Chartermaschinen sind Kopfhörer vorhanden, doch es gibt auch Vereine, die ihre Flugzeuge aus hygienischen Gründen nicht damit ausstatten. So oder so kann es durchaus sinnvoll sein, ein Headset zu besitzen, an das man gewöhnt ist…

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Tower und Ground: Lotsen im Flugplatzverkehr

Wer an einem Verkehrsflughafen unterwegs ist, hat in der Regel mit zwei verschiedenen Fluglotsen zu tun. Beide haben ihren Arbeitsplatz im sogenannten „Tower“, jedoch unterscheiden sich ihre Zuständigkeitsbereiche. „Ground“ oder „Rollkontrolle“ Die „Rollkontrolle“, oder auf Englisch „Ground“, regelt allein den Verkehr auf dem Boden, also insbesondere auf den Rollwegen. Auf großen Flughäfen ist auch am Boden viel los: Diverse Flugzeuge machen sich in dem teilweise recht komplizierten Netz aus Rollwegen zur Piste auf (es gibt…

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Die BZF-Übersetzungsaufgabe

Neben der theoretischen Prüfung und der Sprechfunksimulation ist auch ein kurzer Englisch-Test Teil der Prüfung zum Beschränkt Gültigen Sprechfunkzeugnis I für den Flugfunkdiest (BZF I). Das BZF berechtigt den Inhaber zur Teilnahme am Sprechfunk in deutscher und englischer Sprache. Der Prüfling erhält dazu einen kurzen englischsprachigen Auszug aus einer luftrechtlichen Veröffentlichung. Dieser muss laut vorgelesen und anschließend mündlich übersetzt werden. Dabei kommt es nicht darauf an, den genauen Wortlaut der amtlichen Übersetzung wiederzugeben. Vielmehr soll…

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Luftfahrtkarten recyceln

Lufträume, Verfahren, Frequenzen und viele andere wichtige Informationen ändern sich regelmäßig. Aus diesem Grund muss unter anderem das zur Navigation verwendete Kartenmaterial jährlich durch die aktuellsten Ausgaben ersetzt werden. Die Karten der DFS erscheinen meist Mitte März und sind dann ab Ende des Monats für ein Jahr gültig. Die Karten vom Vorjahr haben dann im Prinzip ausgedient. Doch zum Wegwerfen sind die guten Stücke viel zu schade! Im Folgenden gibt es einige Ideen für eine…

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Kostenlose AIPs (europäisches Ausland)

Das Luftfahrthandbuch oder auf Englisch Aeronautical Information Publication, kurz AIP, enthält alle luftfahrtrelevanten Informationen für ein Land. Möchte man sich zum Beispiel informieren, ob es in den Niederlanden möglich ist, einen VFR-Flug bei Nacht durchzuführen, ist das entsprechende AIP zu konsultieren. Ebenfalls von besonderer Bedeutung für Sichtflieger sind die im Handbuch enthaltenen Anflugkarten für Flugplätze. Für Deutschland muss das offizielle AIP käuflich erworben werden. Das Handbuch kann man als Loseblattsammlung in einem Ordner bekommen oder…

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Eins, zwo, drei

Ein Aspekt der praktischen BZF-Prüfung, der sich mit einer App nur schwer üben lässt, ist die korrekte Aussprache von Zahlen im Flugfunk. Hier gibt es einige Unterschiede zur normalen Alltagssprache. In der Regel braucht man eine Weile, bis man sich an die Regeln gewöhnt hat. Im deutschen Funk Damit zwei und drei im Funk zweifelsfrei unterscheidbar sind, sagt man im Flugfunk niemals zwei, sondern stattdessen immer nur zwo. Drei hingegen ganz normal. Das ist für…

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Kurzschreibweise im Flugfunk

In der Fliegerei muss es hin uns wieder schnell gehen. Das bedeutet nicht, dass Piloten hektisch werden müssen. Doch hat man beispielsweise selten Zeit, Nachrichten im Flugfunk ordentlich und detailliert auf seinem Kniebrett aufzuschreiben. Um dennoch die wichtigsten Anweisungen des Fluglotsen für ein leichteres Zurücklesen und späteres Überprüfen festhalten zu können, hat sich eine eigene Kurzschrift etabliert. Eine Art Luftfahrt-Stenografie. Einige Zeichen Um eine Vorstellung von einer sinnvollen Kurzschreibweise (die durchaus von Pilot zu Pilot…

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Der ICAO-Sprachtest

Den ICAO-Englisch-Test müssen Piloten absolvieren, die auch am Flugfunk in englischer Sprache teilnehmen möchten. Dies betrifft neben ambitionierten Privatpiloten vor allem solche, die auch nach Instrumentenflugregeln unterwegs sind, da dabei auch in Deutschland eine Kommunikation auf Englisch vorgeschrieben ist. Die Prüfung gliedert sich in einen Hörverständnis-Teil und ein Gespräch. Lesekompetenz und schriftlicher Ausdruck werden nicht geprüft, da es allein um die Beurteilung der Fähigkeiten im Funk und der mündlichen Kommunikation mit anderen Personen am Flugplatz…

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Kniebrett: Ordnung im Cockpit

„Aviate, navigate, communicate“ ist ein Spruch, den man häufig von Fluglehrern hört, wenn es um die Priorisierung der verschiedenen Aufgabenfelder im Cockpit geht. Um zumindest die Navigation und die Kommunikation zu erleichtern, benutzen viele Piloten im Einmann-Cockpit ein sogenanntes Kniebrett. Dabei handelt es sich um ein kleines Klemmbrett, das mit einem Gummiband (zum Beispiel mit Klettverschluss) am Oberschenkel fixiert wird. So hat der Pilot jederzeit eine Schreibunterlage parat. Zwar können sich erfahrene Piloten gut Informationen…

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