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Vorbereitung auf die BZF-Prüfung

Anders als bei Pilotenscheinen ist für ein Flugfunkzeugnis kein Kurs an einer Flugschule oder sonst irgendeiner Ausbildungsorganisation vorgeschrieben. Ein Selbststudium ist also grundsätzlich möglich, wenn auch nicht uneingeschränkt empfehlenswert.

Klar ist: auf die theoretische Prüfung zum BFZ können sich wohl die meisten Flugschüler selbst vorbereiten. Insbesondere, wenn man sich in einer fliegerischen Ausbildung befindet. Inzwischen beinhaltet die PPL-Theorieprüfung sogar „Kommunikation“ als eigenes Fach. Viele der Fragen aus diesem (Teil-) Katalog sind sehr ähnlich zu denen aus der schriftlichen BZF-Prüfung.

Deutlich schwieriger ist es, sich ohne jegliche Vorkenntnisse auf die praktische Prüfung für ein Funkzeugnis vorzubereiten. Selbst wenn man sich mit Hilfe von Büchern und ähnlichem die Verfahren und Protokolle aneignet, wird einem doch die notwendige Übung fehlen, um in der Prüfung (sowie später im Cockpit) sicher genug zu agieren. Dies betrifft vor allem unvorhergesehene Situation und Funksprüche, auf die ein (angehender) Pilot auch in der Prüfung zügig und kompetent reagiert muss.

Es ist daher ratsam, an einem Kurs teilzunehmen. So gut wie alle Luftsportvereine und kommerziellen Flugschulen bieten regelmäßig welche an. Dabei ist Einzelunterricht weniger hilfreich. Eine Gruppe von drei bis fünf Schülern um einen Lehrer, der den Lotsen spielt, schafft realitätsnahe Bedingungen – sowohl was die BZF-Prüfung als auch die Realität im Flugverkehr betrifft. In einer solchen Lerngruppe kann auch bereits ein Gefühl dafür entwickelt werden, wann „die Frequenz“ frei ist, wann man also selbst seinen Funkspruch absetzen kann. Denn: dazwischenfunken ist sehr unsportlich.

Apps und andere Software unterstützen diese Art von Training wunderbar, sodass auch über den Kurs hinaus in aller Ruhe geübt werden kann. Das schafft vor allem in Hinblick auf den näher rückenden Prüfungstermin Sicherheit.